Kartonart zum Inhalt wählen
Für einen Umzug reichen zwei oder drei Kartonarten: kleine für Schweres, große für Leichtes, dazu bei Bedarf eine Kleiderbox. Wie viel ein Karton trägt, hängt weniger an seiner Größe als an der Wellpappe – einwellige hat eine gewellte Lage, zweiwellige zwei. Wie groß der Unterschied ist, zeigt das Sortiment eines Herstellers. Sein einwelliger Standardkarton und sein zweiwelliger Profikarton sind innen beide rund 63 cm lang, 28 bis 29 cm breit und 31 bis 32 cm hoch; der Bücherkarton misst außen nur 40 × 32 × 31,5 cm. Die Traglast laut Produktbeschreibung:
Zahlen im Vergleich
Traglast laut Hersteller je Kartonart
Kilogramm, laut Produktbeschreibung
- Standardkarton, einwelligbis ca. 20 kg
- Profikarton, zweiwelligbis ca. 40 kg
- Bücherkarton, zweiwellig45 bis 50 kg
Einwellige Kartons nimmst du für Kleidung, Bettwäsche, Kissen und Spielzeug. Bücher, Akten, Geschirr, Vorräte und Werkzeug gehören in zweiwellige; auch DHL empfiehlt für zerbrechliche oder schwere Gegenstände zwei- oder dreiwellige Wellpappe. Hemden, Anzüge und Mäntel reisen auf dem Bügel in einer Kleiderbox mit eingebauter Stange, beim selben Hersteller 1,35 m hoch. Steht keine Traglast auf dem Karton, hilft der Herstellerstempel: Er gibt Auskunft über Bauart und Stärke der Pappe. Welle und Traglast von 15 Modellen vergleicht der Umzugskartons-Test. Wie viele Kartons du von jeder Sorte brauchst, rechnest du im Ratgeber Wie viele Umzugskartons brauche ich? aus.
Gebrauchte Kartons prüfst du vor dem Aufbau an vier Stellen: Sind Grifflöcher eingerissen, Ecken eingedrückt, Bodenlaschen geknickt oder ausgefranst, gibt die Pappe irgendwo weich nach? Ein Kartonhersteller nennt Umzugskartons mehrfach verwendbar, solange sie in gutem Zustand sind, verlangt aber, sie vor dem nächsten Gebrauch auf Stabilität zu prüfen; in seinen Sicherheitshinweisen warnt er, dass Pappe bei Nässe instabil wird. Ein Karton mit einer dieser Schwachstellen trägt höchstens noch Textilien. Zusätzliches Klebeband macht einen aufgeweichten Boden nicht wieder tragfähig.
Wann du mit dem Packen anfängst
Wann du anfangen musst, hängt an drei Zahlen: wie viele Kartons du packst, wie lange einer bei dir dauert und wie viele Stunden du am Tag dafür freihast. Einen festen Wert für die Packzeit je Karton gibt es nicht, er hängt am Inhalt: Ein Karton mit Büchern ist schnell voll, einer mit Gläsern dauert. Miss deshalb deine eigene Zeit: Stopp die ersten drei Kartons, vom Aufbau bis zur Beschriftung, und nimm den Durchschnitt. Fang mit dem an, was du bis zum Umzug nicht brauchst, etwa Bücher, Saisonkleidung und Deko. Die Sofortkiste und das, was du täglich brauchst, packst du erst am Vorabend.
Die Beispielrechnung nimmt an, dass 40 Kartons zu packen sind, jeder 20 Minuten dauert und du 2 Stunden am Tag packst; umgezogen wird am Samstag, 28. November 2026:
So rechnest du
- Packzeit gesamt40 Kartons × 20 Minuten = 800 Minuten13,3 Stunden
- Packtage13,3 Stunden ÷ 2 Stunden am Tag = 6,7, aufgerundet7 Tage
- Spätestens anfangen am28.11.2026 − 7 Tage21.11.2026
Wann du mit dem Packen anfängst
- Packzeit gesamt13,3 Stunden
- Packtage, aufgerundet7 Tage
- Spätestens anfangen am21.11.2026
Dann packst du vom 21. bis zum 27. November jeden Tag zwei Stunden. Der Rechner nimmt jeden Tag gleich lang an; packst du am Wochenende mehr, trägst du den Durchschnitt deiner Tage ein.
Material bereitlegen, Karton aufbauen
Leg alles bereit, bevor du den ersten Karton aufstellst:
Bereitlegen
- Packpapier oder Packseideunbedruckt, zum Einwickeln und Knüllen
- Klebeband aus Polypropylen50 mm breit, mit Handabroller
- Permanentmarkerfür die Beschriftung
- Luftpolsterfoliefür Bilderrahmen, Elektronik und Glas
- Gefrierbeutelmit Zipper für Schrauben, Kabel und Kleinteile
- Personenwaagezum Nachwiegen
Ein Kilo Packseide im Format 50 × 76 cm und mit 30 g/m² sind rund 88 Bogen, das reicht für einige Kartons mit Gläsern und Deko. Für die Lagen dazwischen genügt einfaches, unbedrucktes Packpapier.
Klassische Umzugskartons mit Tragegriffen haben einen Steckboden, auch Schmetterlingsboden genannt: Die vier Bodenlaschen verriegeln sich gegenseitig, Klebeband brauchst du dafür nicht. So baust du ihn nach der Aufbauanleitung eines Herstellers auf:
- Auffalten und umdrehen. Karton auffalten und auf den Kopf stellen, sodass die Grifflöcher in der unteren Hälfte liegen. Die Laschen der kurzen Seiten nach innen falten.
- Lange Laschen einschieben. Die Laschen der langen Seiten knicken und in den mittleren Spalt zwischen den kurzen Laschen schieben.
- Innen umlegen. Die nach innen geschobenen Laschenteile im Karton zu den Kartonkanten hin umlegen.
- Boden prüfen. Karton umdrehen und den Boden von innen mit der flachen Hand kräftig herunterdrücken. Er muss flach liegen und darf nicht nachgeben.
Andere Böden und der H-Verschluss
Andere Böden baust du nach der aufgedruckten Anleitung auf. Ein halbautomatischer Boden steht laut Anbieter in wenigen Sekunden; auch ihn drückst du danach von innen flach. Kartons mit glattem Boden, den du zuklebst, eignen sich nach Angabe eines Verpackungsanbieters nur für leichte und bruchsichere Dinge. Verschließe sie mit dem H-Verschluss, wie ihn DHL beschreibt: ein Streifen über die Mittelnaht, dann je einer über die beiden Seitenkanten hinaus, sodass alle Nähte abgeklebt sind. Dafür taugt Polypropylen-Klebeband; von Kraftpapierband, Cellophanband und Schnur rät DHL ab.
Was in welchen Karton kommt
Sortiere nach dem Zielraum, bevor du packst: Was in der neuen Wohnung ins Arbeitszimmer kommt, landet im selben Karton, auch wenn es heute im Flur und im Wohnzimmer liegt. Badhandtücher als Polster zwischen Küchenutensilien verteilen das Bad dagegen auf mehrere Räume; nimm dort Packpapier. Innerhalb eines Raums braucht jede Inhaltsgruppe ihren eigenen Handgriff:
| Inhalt | So packst du es | Typischer Fehler |
|---|---|---|
| Bücher und Akten | Bücherkarton, Bücher aufrecht oder flach, Lücken mit Papier füllen | Einen großen Karton bis oben mit Büchern füllen |
| Kleidung | Gefaltet in einwellige Kartons oder Koffer, Hängendes in die Kleiderbox | Stoff so fest hineinpressen, dass die Seiten ausbeulen |
| Flüssigkeiten und Vorräte | Angebrochenes aufbrauchen, Deckel mit Frischhaltefolie unterlegen, Flaschen aufrecht in einen Beutel stellen | Offene Flaschen liegend zwischen Textilien |
| Kleine Elektronik | Originalverpackung, Leerräume darin auffüllen; Kabel beschriftet in einen Beutel | Netzteile und Stecker lose auf Bildschirmen und Gehäusen |
| Werkzeug und Messer | Klingen in Pappe einschlagen und abkleben, Werkzeugkoffer schließen | Scharfe Kanten ungeschützt an der Kartonwand |
| Schrauben und Kleinteile | Je Möbelstück ein beschrifteter Beutel, am Möbel festgeklebt | Alle Schrauben in einem Sammelbeutel |
| Zerbrechliche Dekoration | Jedes Teil einzeln einwickeln und ringsum polstern | Nur den Boden auslegen, seitlich Lücken lassen |
Ein Kartonhersteller schließt scharfkantige Gegenstände in seinen Sicherheitshinweisen aus; Messer, Sägen und Schaber verpackst du deshalb so, dass keine Klinge und keine Kante mehr frei liegt. Bei Elektronik in der Originalverpackung achtest du auf die Leerräume: DHL Express verlangt für große Elektrogeräte, dass sie mit Füllmaterial gefüllt sind. Teller, Tassen und Gläser brauchen je nach Form eine eigene Anordnung im Karton, Schritt für Schritt erklärt in Geschirr für den Umzug verpacken.
Was nicht in den Karton gehört
Geld, Schmuck, Ausweise, Zeugnisse und Verträge transportierst du selbst, in einer Tasche, die du nicht aus der Hand gibst. Fährt ein Umzugsunternehmen, haftet es für Verlust oder Beschädigung nicht, soweit sie auf die Beförderung von Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapieren oder Urkunden zurückgehen (§ 451d Abs. 1 Nr. 1 HGB).
Gefährliche Dinge kündigst du an. Als Privatkunde genügt es, das Unternehmen über die Gefahr allgemein zu unterrichten; eine Form ist nicht vorgeschrieben (§ 451b Abs. 2 HGB). Die Muster-AGB des Branchenverbands AMÖ nennen als gefährliches Gut ausdrücklich Akkus, Batterien, Brenn- und Heizmittel, Chemikalien, Gase, Lösungsmittel und Munition. Gaskartuschen, Grillanzünder und Farbreste packst du in einen eigenen, beschrifteten Karton und sagst vorher Bescheid; was du nicht mehr brauchst, gibst du vor dem Umzug bei einer Schadstoffsammelstelle ab.
Schwer nach unten: in Lagen packen
Im Karton baust du von unten nach oben in festen Lagen.
Schichtaufbau
Der gepackte Karton im Schnitt
Deckel
Füllung bis zum Rand
Den Rest bis zum Rand füllst du mit Papier oder weichen Textilien, sodass der Deckel ohne Wölbung schließt.
Leichtes und Empfindliches
Leichtes und Empfindliches liegt oben, wo kein Gewicht mehr darauf drückt.
Mittelschweres
Darüber folgt Mittelschweres wie Töpfe, Schuhe oder Ordner.
Schwere, kompakte Dinge
Darauf kommen die schweren, kompakten Dinge, flach über den ganzen Boden verteilt.
Bodenpolster aus Packpapier
Ganz unten liegt eine Lage zerknülltes Packpapier, die Stöße beim Absetzen abfängt.
Kartonboden
Wie schwer ein Karton werden darf, bestimmen zwei Grenzen. Die erste ist die Traglast, die auf dem Karton oder im Datenblatt steht; der Hersteller des Standardkartons oben empfiehlt für mehr als 20 kg einen zweiwelligen Karton. Die zweite Grenze sind die Menschen, die tragen. Der Verpackungsanbieter RAJAPACK schreibt über seine zweiwelligen Kartons, sie trügen bis zu 30 kg, die Helfer aber eventuell nicht, zumindest nicht über mehrere Stunden – und empfiehlt, nur rund 20 kg einzuladen. Geht jeder Karton im Altbau ohne Aufzug vier Etagen hinauf, packst du lieber zwei leichte Kartons als einen schweren.
Bücher sind die typische Falle: Ein großer Karton voller Bücher wird schneller zu schwer, als man denkt. Füll sie in Bücherkartons, stelle sie aufrecht wie im Regal oder lege sie flach, und schließe seitliche Lücken mit Papier, damit sich kein Einband verbiegt. Hast du nur große Kartons, kommt eine Lage Bücher auf den Boden und darüber Leichtes wie Bettwäsche.
Tipp
Wiege die ersten Kartons nach: Stell dich mit dem Karton auf die Personenwaage und zieh dein eigenes Gewicht ab. Nach drei, vier Kartons weißt du, wie voll ein Bücherkarton mit deinen Büchern bei rund 20 kg ist.
Lücken füllen, verschließen, stapeln
Fülle Lücken während des Packens, Lage für Lage, nicht erst zum Schluss. Ein Hohlraum hat zwei Folgen: Der Inhalt rutscht beim Tragen gegeneinander, und der Karton gibt im Stapel nach. DHL fasst es für Pakete so: Nicht ausreichend gefüllte Boxen können einknicken, überfüllte können platzen. Für robuste Dinge reicht zerknülltes Packpapier. Empfindliches wickelst du einzeln ein und legst es nach der DHL-Empfehlung mit mindestens 6 cm Abstand zu den Außenwänden und Ecken in die Mitte des Kartons.
Hinter den Grifflöchern bleibt eine Handbreit frei: Dort klappen die Grifflaschen nach innen, und dort greifen die Finger hinein. Harte Gegenstände an dieser Stelle drücken gegen die Hand oder verhindern, dass du richtig zufasst.
Bevor du schließt, heb den Karton an beiden Griffen an und kipp ihn leicht. Klappert oder rutscht etwas, stopfst du gezielt nach. Beim Deckel faltest du erst die Laschen der kurzen Seiten nach innen und achtest auf die Hinweise auf den Laschen, denn sie verstärken die Griffe. Danach verriegelst du die beiden langen Deckelhälften gegenläufig ineinander. Der Deckel muss eben liegen. Wölbt er sich, nimm etwas heraus; Klebeband über einem gewölbten Deckel hält keinen Stapel.
Gestapelt wird auf ebenem, trockenem Boden, Kante auf Kante, schwere Kartons unten, zerbrechliche oben. Wie viel Ordnung im Stapel ausmacht, beziffert der Verpackungsleitfaden von DHL Express für Kartons auf Paletten: Ein Überhang kann die Stabilität eines Kartons um mehr als 30 % senken, versetztes Stapeln die Druckfestigkeit um bis zu 50 %, wenn der Inhalt nicht starr ist.
So erkennst du Packfehler
Problem und Lösung
Der Boden gibt nach, eine Lasche steht ab
Karton leeren, Boden nach Anleitung neu falten
Der Boden liegt flach und trägt
Der Karton hängt beim Anheben zu einer Seite
Schweres neu verteilen oder auf zwei Kartons aufteilen
Er hängt gerade an beiden Griffen
Beim Kippen klappert es
Papier in die Lücken stopfen
Nichts bewegt sich mehr
Der Deckel wölbt sich
Die oberste Lage herausnehmen und neu packen
Der Deckel liegt eben, der Stapel steht gerade
Der Zielraum steht nur auf dem Deckel
Raum und Nummer auf zwei Seiten wiederholen
Lesbar auch im Stapel
Zielraum und Handhabung beschriften
Schreib den Zielraum auf zwei Seiten, eine lange und eine kurze, und zusätzlich auf den Deckel. Im Stapel und auf der Sackkarre ist der Deckel verdeckt, eine der beiden Seiten siehst du immer. Mit einem Permanentmarker verschmiert nichts; schreib groß. Verwende die Raumnamen der neuen Wohnung: „Arbeitszimmer“ statt „Flur alt“, bei zwei Kinderzimmern „Kinderzimmer Lina“ und „Kinderzimmer Ben“.
Dazu kommen eine fortlaufende Nummer mit Raumkürzel, etwa W-04 für den vierten Wohnzimmerkarton, und drei, vier Stichworte zum Inhalt. Die Nummer überträgst du mit genauerer Inhaltsangabe in eine Liste: Dann suchst du am Ziel das Routerkabel in einer Zeile statt in fünf Kartons mit der Aufschrift „Technik“. Eine fertige Vorlage dafür ist die Umzugsgutliste. Alte Aufschriften auf gebrauchten Kartons überklebst oder streichst du vollständig, sonst landet der Karton im falschen Zimmer.
Kleb in der neuen Wohnung an jede Zimmertür einen Zettel mit genau dem Raumnamen, der auf den Kartons steht; dann stellen Helfer richtig ab, ohne zu fragen. Farbpunkte je Raum helfen zusätzlich, ersetzen aber nicht den Namen. Hinweise wie „Zerbrechlich“, „Oben“ mit Pfeilen oder „Nichts daraufstellen“ schreibst du nur dorthin, wo sie zutreffen, und sie ersetzen keine Polsterung.
Beispiel für eine lesbare Kennzeichnung
WOHNZIMMER · W-04
Inhalt: kleine Dekoration vom Bücherregal
ZERBRECHLICH · OBEN ↑
Sofortkiste für den ersten Abend
Ein Karton bleibt außerhalb der Nummernfolge: die Sofortkiste für den ersten Abend. Hinein kommen Toilettenpapier, Handtuch, Waschzeug, Medikamente, Wechselkleidung, Ladekabel, Akkuschrauber mit Bits, Cuttermesser, Müllbeutel und Bettwäsche. Beschrifte sie mit „Zuerst öffnen“ und lade sie als Letztes ein, damit sie als Erstes wieder herauskommt. Schlüssel bleiben in deiner Tasche. Wie es am Ziel weitergeht, zeigt der Ratgeber Umzug auspacken.
Bruch im Karton: wer haftet
Packst du selbst, trägst du das Risiko für Schäden aus der Verpackung.
Gesetz
§ 451dAbsatz 1 Nr. 2 HGB
Das Umzugsunternehmen ist von der Haftung befreit, soweit ein Schaden auf ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch dich als Absender zurückgeht (§ 451d Abs. 1 Nr. 2 HGB).
Deine Kartons kontrollieren muss es nach den Muster-AGB des AMÖ nicht, außer die Verpackung ist offensichtlich ungeeignet.
Kann ein Schaden nach den Umständen aus der Verpackung entstanden sein, wird vermutet, dass er daraus entstanden ist (§ 451d Abs. 2 HGB). Auf diese Ausschlüsse berufen kann sich das Unternehmen nur, wenn es selbst alle ihm obliegenden Maßnahmen getroffen und besondere Weisungen beachtet hat (§ 451d Abs. 3 HGB). Außerdem muss es dich beim Vertragsschluss über die Haftungsbestimmungen unterrichtet und auf die Möglichkeit hingewiesen haben, eine weitergehende Haftung zu vereinbaren oder das Gut zu versichern (§ 451g Satz 1 Nr. 1 HGB).
Zerbricht also ein Glas in einem Karton ohne Polster, trägst du den Schaden in aller Regel selbst. Fällt einem Träger ein ordentlich gepackter Karton aus der Hand, haftet das Unternehmen für Schäden zwischen Übernahme und Ablieferung (§ 425 Abs. 1 HGB), allerdings nur bis 620 € je Kubikmeter Laderaum, den der Umzug braucht (§ 451e HGB). Lässt du Geschirr und Glas vom Unternehmen einpacken, gehört das Verpacken zu seinen Pflichten aus dem Umzugsvertrag (§ 451a Abs. 2 HGB).
