Junge Frau stützt den Kopf in die Hand und blickt nachdenklich, um sie herum stehen Umzugskartons
Familie & Lebenslagen

Lesedauer 12 Minuten

Depression nach dem Umzug: Anzeichen einordnen und Hilfe finden

Depression nach Umzug: Hält das Tief zwei Wochen an, lass es abklären. Die 116117 vermittelt Kassenpatienten binnen fünf Wochen Termine.

Anzeichen einer Depression

Fachleute unterscheiden bei einer Depression drei Hauptsymptome und mehrere Zusatzsymptome, dazu können körperliche Beschwerden kommen. Die Liste hilft dir, deine Beobachtungen zu ordnen. Die Diagnose stellt eine Ärztin oder ein Psychotherapeut im Gespräch.

  • Hauptsymptome: gedrückte, depressive Stimmung; Interessenverlust und Freudlosigkeit; Antriebsmangel und schnelles Ermüden, oft schon nach kleinen Anstrengungen.
  • Zusatzsymptome: verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, geringes Selbstwertgefühl, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe, innere Unruhe oder verlangsamte Bewegungen und Sprache, Schlafstörungen, verminderter Appetit, Gedanken an den Tod oder daran, sich etwas anzutun.
  • Körperliche Zeichen: Müdigkeit, Gewichtsverlust oder -zunahme, sexuelle Lustlosigkeit, Magen-Darm-Probleme wie Verstopfung, bei älteren Menschen öfter auch unerklärliche Schmerzen.

Von einer Depression sprechen Fachleute, wenn mindestens vier Haupt- und Zusatzsymptome vorliegen, davon mindestens zwei Hauptsymptome, und wenn sie wenigstens zwei Wochen anhalten.

Nach einem Umzug liegt es nahe, Müdigkeit, schlechten Schlaf und fehlenden Appetit auf die Schlepperei und das Chaos zu schieben. Manche Menschen sehen ihre Depression nicht als Erkrankung, sondern als persönliches Versagen oder als vorübergehende Phase, die mit Stress zu tun hat.

Irrtum

„Müde, schlecht geschlafen, kein Appetit – das ist nur der Umzugsstress.“

Richtig

Müdigkeit, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit können aber auch körperliche Zeichen einer Depression sein. Bleiben sie, obwohl die schwere Arbeit längst vorbei ist, gehören sie in die Abklärung.

Wie du dich nach dem Umzug gezielt erholst, steht im Ratgeber Erschöpfung nach dem Umzug.

Für die Einordnung zählt der Vergleich mit deinem früheren Alltag, nicht mit dem Tempo anderer beim Einrichten. „Die neue Wohnung gefällt mir nicht“ beschreibt etwas anderes als „Ich komme morgens kaum aus dem Bett und schaffe es nicht, einzukaufen“. Achte darauf, was außerhalb der Umzugsaufgaben liegen bleibt: Sagst du Verabredungen ab, die dir früher Freude gemacht haben? Bleiben Mahlzeiten, Körperpflege oder Arbeit liegen? Notiere solche Beobachtungen mit Datum; beim Termin helfen sie mehr als jede Vermutung über die Ursache.

Einleben und Depression: der Unterschied

Ein Umzug nimmt dir auf einen Schlag vieles, was den Alltag getragen hat: die Nachbarin im Treppenhaus, den gewohnten Weg zur Arbeit, Freunde, die um die Ecke wohnten. Das alte Zuhause zu vermissen und dich zugleich über die neue Wohnung zu freuen, ist kein Widerspruch. Phasen, in denen man niedergeschlagen und lustlos ist, gehören zum Leben dazu und gehen normalerweise nach einer Weile vorüber, etwa wenn sich die Lebenssituation wieder ändert. Bei einer Depression dauern die traurigen Gefühle und negativen Gedanken an und überschatten alles Handeln und Denken.

Im Vergleich

Gehört zum Einleben

Spricht für eine Abklärung

Du bist zwischendurch traurig, hast aber auch gute Stunden.

Die Stimmung bleibt Tag für Tag gedrückt und hellt sich auch bei schönen Erlebnissen kaum auf.

Du vermisst Menschen und Orte und denkst oft an früher.

Kaum etwas interessiert dich noch, auch nicht, was dir früher Freude gemacht hat.

Kartons bleiben stehen, weil Zeit oder Kraft fehlt, aber Einkaufen, Essen und Arbeit klappen.

Einkaufen, Essen, Körperpflege oder Arbeit bleiben liegen.

Du ziehst los, um die neue Gegend kennenzulernen.

Du meidest Kontakte, ziehst dich zurück und verlässt kaum noch die Wohnung.

Mit den Wochen wird es leichter.

Gedrückte Stimmung, Freudlosigkeit oder Antriebsmangel halten zwei Wochen oder länger an oder werden schlimmer.

Gedanken, nicht mehr leben zu wollen, gehören in keine der beiden Spalten. Dann brauchst du sofort Hilfe; die Wege stehen im nächsten Abschnitt.

Drei Begriffe gehen in Gesprächen und Foren oft durcheinander:

Begriffe

Umzugsblues
Ein Alltagswort für Heimweh und gedrückte Stimmung nach einem Umzug, keine Diagnose.
AnpassungsstörungICD-10 F43.2
Eine Diagnose für Beschwerden wie depressive Stimmung, Angst oder Sorge, die nach einer entscheidenden Lebensveränderung auftreten und soziale Funktionen und Leistungen behindern; als Beispiel nennt die Klassifikation unter anderem die Emigration. Laut der Weltgesundheitsorganisation beginnen die Beschwerden meist innerhalb eines Monats und klingen meist innerhalb von sechs Monaten ab, sofern die Belastung nicht länger anhält.
DepressionICD-10 F32, depressive Episode
Eine eigenständige Erkrankung, bei der mehrere Haupt- und Zusatzsymptome zwei Wochen oder länger anhalten; meist kommen dabei mehrere Ursachen zusammen.

Ob der Umzug deine Beschwerden ausgelöst hat, musst du nicht selbst klären. Aus dem Satz „Seit dem Umzug geht es mir schlecht“ folgt zunächst nur ein zeitlicher Zusammenhang, und eine Depression von einer Anpassungsstörung oder einer körperlichen Erkrankung abzugrenzen, ist Aufgabe der Praxis. Auch ein gewollter Umzug kann belasten: Die Klassifikation zählt sogar das Erreichen eines ersehnten Zieles zu den Veränderungen, nach denen eine Anpassungsstörung entstehen kann. Fällt der Einzug in den Herbst oder Winter, kann ein weiterer Faktor dazukommen, denn manche Menschen reagieren auf den Mangel an Tageslicht in den dunklen Monaten mit einer Depression.

Akute Krise: Hilfe rund um die Uhr

Bei unmittelbarer Gefahr, dir etwas anzutun, oder nach einem Suizidversuch ruf sofort 112 an. Ist eine vertraute Person erreichbar, bitte sie, zu dir zu kommen und bis zum Eintreffen der Hilfe bei dir zu bleiben; kannst du nicht selbst anrufen, übernimmt sie den Notruf.

Nenn beim Notruf deinen Aufenthaltsort mit genauer Adresse. In den ersten Wochen nach dem Umzug sitzt die neue Anschrift oft noch nicht, erst recht unter Stress.

Tipp

Speichere die neue Anschrift gleich nach dem Einzug im Handy als Kontakt „Zuhause“, mit Straße, Hausnummer, Etage und dem Namen am Klingelschild.

Auch ohne akute Gefahr gehören Gedanken, nicht mehr leben zu wollen, in ein Gespräch. Sprich sie in der Praxis oder am Krisentelefon ausdrücklich an; du musst sie nicht erst allein einordnen. Diese Stellen erreichst du in ganz Deutschland:

StelleNummerErreichbarWofür
Notruf112rund um die Uhrunmittelbare Gefahr, dir etwas anzutun, nach einem Suizidversuch, Lebensgefahr
Ärztlicher Bereitschaftsdienst116117rund um die Uhr, Anruf kostenfreiPraxen geschlossen, Behandlung kann nicht bis zum nächsten Tag warten, keine Lebensgefahr; bei Bedarf kommt eine Ärztin oder ein Arzt nach Hause
TelefonSeelsorge0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123rund um die Uhr, gebührenfreiGespräch in der Krise, anonym, auch per Chat und Mail
Info-Telefon Depression0800 33 44 533Mo, Di, Do 13–17 Uhr, Mi, Fr 8:30–12:30 UhrFragen zu Depression und Hilfeangeboten, auch für Angehörige

In Berlin: Krisendienst und Gesundheitsamt

Wähl die Nummer der Region, in der du wohnst, nach einem Umzug innerhalb Berlins also die der neuen Wohnung:

  • 030 39063-10: Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg
  • 030 39063-20: Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 030 39063-30: Spandau
  • 030 39063-40: Pankow
  • 030 39063-50: Reinickendorf
  • 030 39063-60: Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg
  • 030 39063-70: Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf
  • 030 39063-80: Treptow-Köpenick
  • 030 39063-90: Neukölln

Außerdem berät der Sozialpsychiatrische Dienst im Gesundheitsamt gebührenfrei, auch Angehörige, und hilft in Krisen. Zuständig ist das Bezirksamt des Bezirks, in dem du wohnst, nach dem Umzug also das neue.

Was in den ersten Wochen hilft

Einsamkeit und wenig gesellschaftliche Kontakte zählen zu den Risikofaktoren für eine Depression, und Menschen mit stabilen Bindungen erkranken seltener. Nach einem Umzug lohnt es sich deshalb, Kontakte bewusst zu pflegen und neue Routinen aufzubauen:

  • Alte Kontakte festmachen: Verabrede feste Telefon- oder Videotermine mit Freunden vom alten Wohnort, statt auf spontane Anrufe zu warten.
  • Feste Termine in der Woche: Ein Kurs, ein Verein oder ein Ehrenamt bringt dich jede Woche zur selben Zeit unter Menschen. Regelmäßige Termine können helfen, einen geregelten Tagesablauf zu bekommen.
  • Bewegung: Bewegung kann auch der Seele guttun, Höchstleistungen sind dafür nicht nötig. Erkunde die neue Gegend zu Fuß oder mit dem Rad, statt sie nur aus dem Auto oder der Bahn zu sehen.
  • Darüber reden: Erzähl jemandem, wie es dir geht. Selbsthilfegruppen und Online-Angebote sind eine weitere Möglichkeit.

Für Menschen ab 60 gibt es das Silbertelefon des Silbernetzes unter 0800 470 80 90, täglich von 8 bis 22 Uhr, anonym und kostenlos; anrufen kannst du auch ohne Krise, der Wunsch zu reden genügt. Kinder und Jugendliche, die mit dem Umzug Schule und Freunde wechseln, erreichen die Nummer gegen Kummer unter 116 111, montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr. Mehr zu diesen Lebenslagen steht in den Ratgebern Umzug im Alter und Umzug mit Kindern.

Diese Schritte ersetzen keine Behandlung. Erkennst du dich bei den Zeichen wieder, die für eine Abklärung sprechen, lass dich untersuchen, auch wenn du vieles davon schon tust.

Hilfe finden: Praxis, Sprechstunde, Termin

Für die meisten Menschen ist die Hausarztpraxis die erste Anlaufstelle bei seelischen Beschwerden. Auch körperliche Erkrankungen, etwa der Schilddrüse, können depressive Beschwerden hervorrufen; deshalb können zur Abklärung körperliche Untersuchungen nötig sein. Du kannst dich aber auch direkt an eine psychotherapeutische oder psychiatrische Praxis wenden.

Noch keine Praxis am neuen Wohnort

Nach einem Umzug fehlt oft genau die Praxis, die dich kennt. Ist die bisherige Praxis noch erreichbar, bleib vorerst dort, denn deine Ärztin oder deinen Arzt wählst du grundsätzlich frei. Sonst findest du Praxen in der Nähe der neuen Wohnung in der Arztsuche unter arztsuche.116117.de, und bei der Suche nach einer Hausarztpraxis muss dich die Terminservicestelle unter 116117 unterstützen. Termine in der Allgemeinmedizin und psychotherapeutische Erstgespräche kannst du in den meisten Bundesländern auch online auf 116117-termine.de buchen, ohne Vermittlungscode.

Psychotherapeutische Sprechstunde

Vor jeder ambulanten Psychotherapie steht die psychotherapeutische Sprechstunde. Dort klärt die Praxis, ob eine psychische Erkrankung vorliegt, ob Psychotherapie helfen kann oder ob ein anderes Angebot besser passt, etwa eine Selbsthilfegruppe, eine Beratungsstelle oder eine Tagesklinik. Eine Überweisung brauchst du dafür nicht.

Den Termin vereinbarst du direkt mit einer Praxis oder über die 116117.

Höchstens so lange wartest du über die 116117Höchstfristen ab deinem Anruf für gesetzlich Versicherte, Zeitachse maßstabsgetreu.

Sprechstunde

Innerhalb einer Woche muss die 116117 dir einen Termin vermitteln, und der darf höchstens vier Wochen in der Zukunft liegen, insgesamt also spätestens nach fünf Wochen.

Akutbehandlung

Für eine Akutbehandlung, die eine Praxis in der Sprechstunde empfohlen hat, darf der Termin höchstens zwei Wochen nach der Vermittlung liegen, insgesamt also spätestens nach drei Wochen.

Vermittlung durch die 116117Wartezeit bis zum Termin

Findet die 116117 keinen Termin in dieser Frist, muss sie innerhalb einer weiteren Woche einen Termin in einem Krankenhaus oder einer Krankenhausambulanz finden. Die Entfernung zur vermittelten Praxis muss zumutbar sein, sie liegt aber nicht zwingend in deinem Viertel; gib deshalb schon die neue Adresse an.

So geht es nach dem ersten Termin weiter:

  1. Sprechstunde. Bei Erwachsenen umfasst die Sprechstunde bis zu sechs Termine von mindestens 25 Minuten, insgesamt bis zu 150 Minuten. Du darfst Erstgespräche in verschiedenen Praxen führen, um herauszufinden, wo die Chemie stimmt.
  2. Akutbehandlung, wenn es dringend ist. Bis zu 12 Gespräche zu je 50 Minuten sind ohne Genehmigung der Krankenkasse möglich. Suchst du dafür über die 116117 eine andere Praxis, brauchst du den Vermittlungscode vom Formular PTV 11 aus der Sprechstunde.
  3. Probesitzungen und Körpercheck. Vor einer längeren Therapie lernt ihr euch in den probatorischen Sitzungen genauer kennen, und eine Haus- oder Facharztpraxis schließt körperliche Ursachen aus.
  4. Antrag bei der Krankenkasse. Für eine Kurz- oder Langzeittherapie stellst du einen Antrag; die Praxis hilft dir dabei.

Die Fristen und Wege über die 116117 gelten für gesetzlich Versicherte. Bist du privat versichert, kläre vorab mit deiner Versicherung, welche Behandlung sie bezahlt.

Am Telefon oder in einer E-Mail an eine Praxis reicht eine kurze Beschreibung, die dein Befinden in den Mittelpunkt stellt statt die Umzugsorganisation:

Mustertext

0 von 5 Angaben

Deine Angaben

Dein Text

Ich bin gesetzlich versichert und suche einen Termin für eine psychotherapeutische Sprechstunde. Ich wohne seit Monat in neue Anschrift oder Bezirk. Seit etwa Zeitraum habe ich Beschwerden, etwa kaum Antrieb oder Schlafprobleme und schaffe Arbeit, Einkaufen, Haushalt kaum noch.

Wenn du schon in Behandlung bist

Ziehst du während einer Behandlung um, plane den Übergang vor dem Umzugstag. Lass dir von der bisherigen Praxis einen Befundbericht oder Arztbrief für die neue Praxis geben, nimm deinen Medikamentenplan mit und sorg dafür, dass die Medikamente bis zum ersten Termin am neuen Ort reichen. Eine laufende Psychotherapie kann teilweise per Video weitergehen: Videosprechstunden sind für Akutbehandlung, Einzel- und Gruppentherapie erlaubt, seit Januar 2025 auch für Sprechstunde und probatorische Sitzungen, von denen aber jeweils mindestens 50 Minuten persönlich in der Praxis stattfinden sollen; was in deinem Fall passt, besprichst du mit deiner Praxis. Wie du Sorgen vor dem Umzug ordnest und wo du dafür Hilfe findest, zeigt der Ratgeber Angst vor dem Umzug.

Gespräch in der Praxis vorbereiten

Rechne in der Praxis mit Fragen, ob du dich in den letzten zwei Wochen niedergeschlagen oder traurig gefühlt hast, ob sich dein Schlaf verändert hat und ob du Pläne für die Zukunft hast. Je offener und genauer du antwortest, desto besser kann die Praxis einordnen, was los ist. Stichworte auf Papier oder im Handy reichen, und fehlende Angaben sind kein Grund, einen Termin aufzuschieben.

BereichDas hältst du für den Termin fest
Beginn und VerlaufSeit wann du welche Veränderung bemerkst, ob es die Beschwerden schon vor dem Umzug gab und wann es besser oder schlechter ist.
Stimmung und InteresseDein Befinden in eigenen Worten und Tätigkeiten, die dir früher Freude gemacht haben und jetzt nicht mehr.
AlltagWas bei Essen, Körperpflege, Einkaufen, Arbeit oder Kontakten liegen bleibt und wobei du gerade Unterstützung brauchst.
Schlaf, Appetit, KonzentrationWas sich verändert hat, mit einem Beispiel aus der letzten Woche.
Vorgeschichte und BehandlungFrühere ähnliche Phasen, bekannte Erkrankungen, laufende Behandlung, Medikamente mit Dosierung, bisherige Praxen.
Veränderungen durch den UmzugWeggefallene Kontakte, neue Belastungen und Menschen, die du gut erreichst.
Deine FragenWelche Erklärungen kommen infrage? Sind weitere Untersuchungen nötig? Welche Hilfe passt? Wie geht es bis zum nächsten Termin weiter?

Checkliste: Das nimmst du zum Termin mit

0 von 5 erledigtAlles erledigt

Eine vertraute Person kann dich begleiten, den Anruf mit dir machen oder deine Notizen mit dir durchgehen; dafür kommt auch jemand vom alten Wohnort infrage. Halte am Ende des Termins fest, welcher nächste Schritt vereinbart ist und an wen du dich wendest, wenn es dir schlechter geht.

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